Meine 20 Bücher für ’20

Wahrscheinlich freut sich kaum einer so sehr auf das neue Jahr wie ich. Nicht, weil 2019 irgendwie schlecht war und ich froh bin, wenn es endlich vorüber ist. Aber das neue Jahr 2020 ist der Beginn eines neuen Jahrzehnts. Eines, an das ich hohe Erwartungen habe, denn ich liebe die Zwanziger. Aber dazu habe ich noch einen ganz anderen Beitrag geplant…

Ich finde die 20 for 20 Challenge super und hab mich sofort auf die Suche nach meiner Liste gemacht, als ich davon erfahren habe. Es befinden sich weitaus mehr als 20 Bücher auf meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher), weshalb es eigentlich mehr ein Aussortieren, als ein Suchen nach den richtigen Büchern für diese Challenge war. Aber ich habe es geschafft und möchte meine 20 for 20 nun mit euch teilen.

Ich verlinke euch die Bücher immer auf Goodreads, damit ihr dort noch Genaueres zum Inhalt nachlesen könnt. Jedes Buch ausführlich zu beschreiben würde den Rahmen hier sprengen, trotzdem möchte ich euch sagen, warum ich genau diese Bücher gewählt habe – deshalb gibt es zu jedem Buch eine kurze Begründung für meine Wahl. Die Reihenfolge ist absolut willkürlich und soll keine Rangliste darstellen.

  1. A Little Life von Hanya Yanagihara – Dieses Buch hatte ich selbst schon oft in der Hand, wenn es mir in Buchhandlungen begegnet ist. Allerdings konnte ich mich nie so richtig dazu überwinden, weil es mir ein wenig zu „allgemein“ geklungen hat. Nachdem es mir aber von einigen Menschen, deren Meinung und Buchgeschmack ich sehr schätze empfohlen wurde, reizt es mich nun doch das Buch zu lesen.
  2. Ich bin Circe von Madeline Miller – Ich lese wenig, um nicht zu sagen nie Bücher aus dem Genre Fantasy. Harry Potter und das ein oder andere Vampir Buch in meiner Jugend sind die Ausnahmen. Allerdings hört sich Circe für mich nach einer wundervollen Geschichte an und die Idee mit den ganzen bekannten Gottheiten, denen man in diesem Buch zu begegnen scheint, hat mein Interesse letztendlich doch geweckt und ich möchte im nächsten Jahr ein wenig experimentell unterwegs sein.
  3. The Bromance Book Club von Lyssa Kay Adams – Ein Buch über lesende Männer – muss ich mehr sagen?
  4. Where the Forest Meets the Stars von Glendy Vanderah – Ich kann dieses Buch nicht so ganz einordnen und bin schon sehr gespannt, was sich hinter der Geschichte verbirgt. Es klingt ein wenig nach Mystery, aber auch nach einer Art Selbstfindungstory. Ich werde berichten…
  5. Leah on the Offbeat von Becky Albertalli – Ich habe Love, Simon nicht gelesen aber der Hype ist auch an mir nicht vorbei gegangen. Ich möchte gerne mehr über diverse Protagonisten lesen, da das zugegebenermaßen literarisch auch für mich noch neu ist.
  6. Heute ist Montag von Sytske van Koeveringe – Die Protagonistin aus diesem Buch klingt nach einer Träumerin, so wie ich es manchmal eine bin. Ich bin sehr gespannt darauf, sie kennenzulernen.
  7. Girl von Edna O’Brien – Wer in einem Land wie Deutschland lebt mag schnell glauben, dass die Welt doch gar nicht mehr so schrecklich ist. Je ferne die Berichte aus anderen Ländern scheinen, desto weniger berühren sie uns, desto weniger schlimm empfinden wir sie. Aus diesem Grund finde ich es wichtig, auch den schrecklichen Themen aus dieser Welt eine Bühne zu bieten und sie so auch uns näher zu bringen. Denn immerhin teilen wir uns alle diesen Planeten und Solidarität steht uns allen gut.
  8. House of Furies von Madeleine Roux – Ich LIEBE gruselige Filme. Und dieses Buch klingt vielversprechender als die meisten Horrorfilme die ich gesehen habe.
  9. The Starless Sea von Erin Morgenstern – Ich gebe es zu: Bookstagram made me do it. Bisher ist mir keine einzige schlechte Rezension von diesem Buch untergekommen.
  10. Ninth House von Leigh Bardugo – Schon das dritte Fantasy Buch auf meiner Liste. Wenn ich alle davon lese, steigt meine Quote rasant. Die Beschreibung dieses Buches versprüht eine wahnsinnig anlockende Atmosphäre auf mich. Es musste also auf diese Liste.
  11. After I Do von Taylor Jenkins Reid – Laut Klappentext geht es in diesem Buch um ein Paar, das sich bereits gefunden hat. So oft liest man über das Verlieben oder über den Umgang mit Trennungen. Natürlich eignet sich ein Beziehungsratgeber nicht so gut als Roman. Trotzdem finde ich, dass die Art und Weise wie man Beziehungen führen und sie am Leben halten kann in der Literatur mehr Raum kriegen und vor allem neu definiert werden sollte. Viele Vorstellungen und Rollenbilder aus der Literatur sind im echten Leben veraltet. Gerade Autoren die ein jüngeres Publikum ansprechen, haben die Chance hier neue Denkweisen anzustoßen und alte Ideale, die heutzutage den meisten nicht mehr so ganz passen umzuschreiben. Kurz gesagt: Ich habe hohe Erwartungen.
  12. The Seven Husbands of Evelyn Hugo von Taylor Jenkins Reid – Gerade noch habe ich dafür plädiert, alte Vorstellungen mal über Bord zu werfen. Trotzdem halte ich es für wichtig, den Austausch mit Menschen, die schon etwas mehr Erfahrungen gesammelt haben als man selbst. Besonders spannend finde ich, dass beide Bücher von derselben Autorin sind…
  13. Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells – Neben der Tatsache, dass es nach einem berührenden und wichtigen Buch klingt, lese ich einfach viel zu wenig von deutschen Autoren.
  14. Modern Love: True Stories of Loss, Love, and Redemption von Daniel Jones – Es handelt sich um eine Sammlung von Essays aus einer Rubrik in der New York Times. Vermutlich hätte ich dieses Buch nie entdeckt, wenn ich nicht die dazugehörige Serie bei einem bekannten Streamingdienst (macht euch einfach die Suchleiste eures Browsers zu nutze) entdeckt hätte. Diese Serie ist absolut GROSSARTIG. Alle Sterne der Welt dafür. Ich hoffe, das Buch ist genauso toll.
  15. Such A Fun Age von Kiley Reid – Starke Frauen die füreinander kämpfen, unabhängig von sozialer Schicht, Alter, Hautfarbe oder sonstigen Aspekten… hab ich schon erwähnt, wie super ich Solidarität finde?
  16. Latitudes of Longing von Shubhangi Swarup – Dieses Buch klingt nach einer Reise; nicht nur durch Indien, sondern auch durch die Menschheit. Als Studentin sind Bücher die beste Möglichkeit, um preisgünstig ein wenig in der Welt herum zu kommen.
  17. Paris Or Die von Jayne Tuttle – Die Antwort auf die Frage, warum dieses Buch auf meiner Liste ist, liegt bereits im Titel: Paris. Enough said.
  18. Know My Name von Chanel Miller – Ich weiß, ich bin ein wenig spät dran mit diesem Buch. Und dennoch ist es nie zu spät, sich endlich mit den Ungerechtigkeiten auseinanderzusetzen, die Frauen erleben müssen, wenn sie den Mut finden, sich nach einem sexuellen Übergriff zu wehren.
  19. Final Girls von Riley Sager – Ich bin gerade selbst überrascht, dass das der erste richtiger Thriller auf der Liste ist. Obligatorisch, aber definitiv eins meiner Lieblingsgenres. Und dieser hier klingt besonders spannend.
  20. Wish You Were Here von Renée Carlino – Ja, ich weiß, man sollte nicht zu viel Altes mit ins Neue nehmen, denn irgendwann wird aus Gepäck Ballast. Aber ein paar der guten Dinge sollte man doch mitnehmen. Renée Carlino war meine absolute Lieblingsautorin im Jahr 2019 und ich hoffe auch auf viele schöne Lesestunden mit ihren Büchern im Jahr 2020.

So, das sind sie nun also, meine 20 for 20. Ich freue mich schon jetzt auf mein Zwischenfazit Mitte des Jahres, in dem ich meine Erwartungen reflektieren werde. Die einzelnen Rezensionen findet ihr natürlich immer up to date auf meinem Instagram. Oft ist es schwer, wenn man zu hohe Erwartungen an ein Buch hat. Aber andererseits habe ich das Gefühl, dass ich dann viel aufmerksamer und bewusster lese.

Geht euch das genauso? Haben wir vielleicht das ein oder andere Buch auf unseren Listen gemeinsam?


3 Gedanken zu “Meine 20 Bücher für ’20

  1. Die Idee dieser Challenge ist super! Du hast auch ein paar interessante Titel auf der Liste und zack wird meine Leseliste länger =)

    Ich wünsche dir einen guten Beschluss für dieses Jahr und das 2020 für dich besser läuft.

    Lieben Gruß,

    Maggie

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    1. Hey Maggie, ich hoffe du hast viel Freude an deiner Leseliste fürs nächste Jahr. Meine wird sicher auch noch wachsen 😀 Dir einen guten Rutsch! Liebe Grüße, Pia

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