LITERARY FEBRUAR – gelesen, gehört, gesehen!

Die Pläne waren groß. Aber wohl nicht nur meine. Denn die Pläne des Lebens haben sich ordentlich in meine Lesemonatsplanung eingemischt. Nach der überstandenen Klausurenphase sollte es eigentlich so richtig losgehen mit dem Lesen. Nur deutsche Bücher habe ich mir für den Februar ausgesucht, um meiner Muttersprache als Leserin nicht ganz den Rücken zu kehren. Außerdem gibt es viele großartige deutschsprachige Bücher, wie ich sie auf so vielen Accounts und Blogs immer wieder sehe. Aber leider hat das nicht ganz so geklappt.

Zeit zu haben bedeutet nicht immer, dass man sie im Endeffekt auch so nutzt, wie eigentlich geplant. Denn auch Pläne, die man im Voraus macht, sind in gewisser Weise eine Einschränkung. Klingt seltsam, weil ich das Lesen ja liebe und mich sehr auf die Zeit gefreut habe, die ich dafür zur Verfügung hatte. Aber als diese Zeit dann da war, wurde sie von anderen Dingen eingenommen. Manche davon sinnvoll, andere weniger. Aber darum geht es gar nicht. Was ich diesen Monat gelernt habe, ist, dass auch die Dinge die ich gerne mag nicht einfach auf Knopfdruck funktionieren. Dass auch Pläne, die ich selbst mache und auf die ich mich freue, sich in Druck etwas tun zu müssen verwandeln können. Und vor allem, dass all das auch okay so ist.

Ich habe kein einziges Buch beendet im Februar. Die deutschen Bücher auf meinem SUB bleiben aber sicherlich nicht ungelesen. Sie müssen nur noch etwas länger warten. Immerhin ist das Lesen ja auch kein Wettbewerb, sondern ein Hobby – no pressure.

G E L E S E N

Tja, was soll ich sagen? Ich könnte euch die Titel nennen, die ich begonnen habe. Aber irgendwie fühlt sich das nicht fair an. Deshalb bleibt diese Rubrik wohl einfach mal leer.

G E H Ö R T

Paardiologie von Charlotte Roche und Martin Keß-Roche (Podcast)

Dieser Podcast wurde mir von meiner lieben Michele empfohlen und bereits nach dem Teaser auf Spotify war ich total begeistert. Zwei Menschen, die dazu einladen, ihnen bei Gesprächen über ihre Beziehung, Lebenserfahrungen, Geld und so vielem mehr, zuzuhören – klingt nach einem wackeligen Konzept? Immerhin wird hier kein Wissen in Form von wissenschaftlichen Fakten weitergegeben. Aber dafür unglaublich viel Menschlichkeit, Ehrlichkeit und ganz viel Mut zur „Unperfektheit“.

Ich stimme nicht mit allem überein, aber ich empfinde den Austausch, dem ich bei diesem Podcast lauschen darf, für mich selbst als unheimlich bereichernd.

5/5 Sterne

Mordlust (Podcast)

Wo sind die True Crime Fans unter euch? Falls ihr Mordlust noch nicht kennt, dann nehmt euch viel Zeit, ein Glas eures Lieblingsgetränks und macht euch bereit, um euch so richtig zu gruseln. In diesem Podcast stellen die Moderatorinnen sich gegenseitig jeweils einen True Crime Fall vor und diskutieren darüber. So spannend!

Auch das war ein Tipp, dieses Mal von meiner Lieblingslena!

5/5 Sterne

G E S E H E N

Sex Education (Serie)

Dass Sexualität in jeglicher Form eines DER Themen ist, dass Teenager beschäftigt, ist klar. In dieser Serie wird eine Bandbreite der Fragen und Probleme die im Zuge der ersten Erfahrungen auftauchen auf humorvolle Art und Weise dargestellt und behandelt. Bisher gibt es zwei Staffeln auf Netflix.

Was mir besonders gut gefällt, ist der respektvolle Umgang mit Sex, Körpern und allen möglichen Orientierungen und Vorlieben. Allerdings fehlt mir manchmal ein wenig die Ernsthaftigkeit. Vielleicht bin ich dafür aber schon zu weit weg von der Zielgruppe, für die ein lockerer Umgang mit diesen Themen genau das Richtige sein mag.

4/5 Sterne

To All The Boys: P.S. I Still Love You (Film)

Leider habe ich es nicht mehr geschafft, das Buch zu lesen, bevor der Film auf Netflix erschienen ist. Aber da ich auch Band Eins nicht gelesen habe, war das dann auch nicht so schlimm.

Die Geschichte knüpft an den ersten Teil an. Und irgendwie doch nicht so richtig? Mir kam dieser Film viel schnelllebiger und oberflächlicher vor, als der erste. Trotzdem war es eine süße Story, die mich gut unterhalten hat.

3.5/5 Sterne

TED Talk des Monats

Ich schaue mir unglaublich gerne Ted Talks an und habe mich von vielen der Vorträge bereits inspirieren lassen. Deshalb möchte ich euch ab sofort in jedem Lesemonat auch einen TED Talk vorstellen, der mich in diesem Monat besonders erreicht hat.

In diesem Talk geht es darum, wie man mit Dingen umgehen sollte, die einem eigentlich egal sind. Ich selbst verschwende oft sehr viel Energie damit, mich mit Dingen auseinanderzusetzen, die mich ärgern und die ich in den meisten Fällen gar nicht ändern kann. Das bedeutet, dass mich die Auseinandersetzung damit eigentlich überhaupt nicht weiterbringt. Es ist schlichtweg ineffektiv, meine Zeit damit zu verbringen. Und da ich im Februar generell so viel über Zeit und deren Nutzen lernen musst, kam dieser Vortrag wie gerufen für mich. Vielleicht könnt ihr diese Tipps ja auch für euch selbst ganz gut gebrauchen…

Was habt ihr im Februar gelesen? Verlinkt gerne eure eigenen Lesemonate in den Kommentaren!


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